Was ist Shorai-Dô Kempo Ryu?

Ein  Kampfkunststil, der auf den Traditionen fernöstlicher Kulturen und deren Kampfkünste aufbaut.

Ostasiatische Kampfkünste sind allgemein unter dem Begriff „Karate" bekannt. Dabei ist „Karate" nur als Mantelbezeichnung zu verstehen, die viele Stilrichtungen beinhaltet. Alle Stilrichtungen unterscheiden sich durch bestimmte Techniken und Grundregeln. SHORAI-DÔ KEMPO RYU versucht Techniken aller Stilrichtungen mit den eigenen zu verbinden und einzusetzen. Deshalb gilt der Stil des SHORAI-DÔ KEMPO RYU  allgemein als sehr variantenreich und effektiv.

Begründer Shihan Wladimir O. Dexbach, entwickelte diesen Kampfkunststil nach langjährigen Studien der traditionellen Kampfkünste und führte in ihm ihre unterschiedlichen Methoden zusammen. So entstand ein variantenreicher Kampfstil der aus der Vergangenheit lernt und neues integriert.

SHORAI-DÔ KEMPO  RYU vermittelt die Fähigkeit gezielter Bewegungskoordination, steigert die Reaktionsfähigkeit, das Gleichgewichtsgefühl, die Kraft und die Ausdauer. Somit beeinflusst er positiv die Persönlichkeit der Kämpfer. Durch den Abbau von Stress und Aggressionen werden Verantwortungsbewusstsein und Körperbeherrschung entwickelt.

DÔ-der Weg-ist entscheidend, um sich an die Ziele, Vollkommenheit von Körper und Geist anzunähern. Dieser Weg ist gekennzeichnet von gegenseitigem Respekt und Selbstdisziplin. Er ist in seinem Wesen humanistisch und völkerverbindend.

Bei allen Übungen wird nicht nur der Körper sondern auch Geist und Willensstärke geschult. Da viele Übungen partnerweise durchgeführt werden, werden auch wesentliche soziale Komponenten wie Verantwortungsbewusstsein und Fairness, vor allem aber Selbstbeherrschung geprägt.

Auf der physischen Ebene enthalten alle Kampftraditionen ausführliche und sorgfältig geplante Systeme zur Ertüchtigung des Körpers und damit der Erhaltung von Gesundheit und Vitalität. Die Übungen sind schwierig; sie werden mit großer Schnelligkeit und Kraft, häufig gegen Trainingspartner ausgeführt. Dies dient dazu, dass die Schüler sehr schnell Disziplin lernen und darauf achten, sich selbst oder andere nicht zu verletzen. Die aggressiven Triebe, die den Schüler in den Trainingsraum (DOJO) geführt haben, kommen rasch unter Kontrolle und werden vom Lehrer oder Trainer in konstruktive Bahnen gelenkt. Unter dieser Anleitung wächst das Selbstvertrauen des Schülers in dem Maße, wie seine Furcht vor anderen abnimmt. Gleichzeitig entsteht ein neues Körperbewusstsein, eine neue Einsicht in die physische Gestalt und das potentielle Leistungsvermögen des Körpers.

Zitat des Monats

Denn nur unsere Träume halten uns den Spiegel unseres Willens vor.

(Arthur Schopenhauer)